Katholische Ärztearbeit Deutschlands e.V.

Gemeinsame Tagung der Katholischen Ärztearbeit Deutschlands und der St. Albertus-Magnus-Apothekergilde

29. bis 30. Jan. 2011 - Seehotel Maria Laach

Christentum und ärztliche Kunst - Nachfrage bei Thomas Mann

 

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Thomas Mann ist bereits für seinen Erstlingsroman „Die Buddenbrooks oder der Verfall einer Familie“ mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden. Aber was hat die Katholische Ärztearbeit bei ihm zurückzufragen? Uns Ärzten wird aus seinen den Buddenbrooks folgenden Schriften seine intensive und kenntnisreiche Beschäftigung mit Krankheit und Tod von Nutzen sein. Und als Katholiken sind wir von seiner religiös vibrierenden Sinnsuche angesprochen. Höchste Sprachkunst verbindet die Themen seelischer Not, körperlicher Krankheit und zumeist unerreichbarer Heilung mit der Beschreibung von bürgerlicher, hohl gewordener Sitte, von faustischem Verlangen und Versagen. Dies wird deutlich auf die Tragödien Europas im 20. Jahrhundert und insbesondere auf die deutsche Tragödie bezogen. Die Tragödien dauern an, und darum sei bei Thomas Mann zurückgefragt. Es geht um den inneren Zusammenhang von Verfall und Krankheit mit einer „Mystik der Gottesferne“. Dieser Verflechtung leiblicher und seelischer Vorgänge geht die Tagung nach.

Begrüßung und Einführung in das ThemaPD Dr. Giertler

PD Dr. Rudolf Giertler, Erfurt

 

Anna Kling

Zum Werk von Thomas Mann
- eine literarische-
Boris Kling anthropologische Betrachtung

Anna Kling Neuerburg / Eifel

Thomas Mann. Leben und Werk
im historischen Kontext

Boris Kling Neuerburg / Eifel

Prof. SchwaabArzt und Tod im „Zauberberg“ (1924)

Prof. Dr. Hans-Rüdiger Schwab, Kath. Fachhochschule NRW, Münster i. W.

Gerl-Falkovitz

Thomas Mann – ein Mystiker der Gottesferne?

Prof. Dr. Dr. h.c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, TU Dresden

Prof. Wuermeling


Krankheitszeichen. Deutung und Bedeutung im Romanwerk
von Thomas Mann

Prof. Dr. Hans- Bernhard Wuermeling, Erlangen

 

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